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Die Protembis Technologie

Der klinische Hintergrund

Herzkranke Patienten können heute durch minimalinvasive kathetergeführte Eingriffe behandelt werden – ohne die potenziell riskante Operation am offenen Herzen. Diese Verfahren sind weniger belastend für den Patienten und wirken sich zudem positiv auf den Operationserfolg aus. Das gilt besonders für ältere und multimorbide Patienten. Einige dieser Verfahren bergen jedoch auch erhebliche Risiken. So werden häufig Emboliepartikel freigesetzt und in das zerebrale Gefäßsystem eingeschwemmt, was zu Läsionen oder sogar zum Schlaganfall führen kann.

Besonders hoch ist das Risiko von Hirnläsionen und Schlaganfällen bei der kathetergeführten Aortenklappen-Implantation (TAVI). Studien zufolge treten schwere Schlaganfälle bei dieser Methode in bis zu 6 Prozent der Fälle auf. Leichte Hirnläsionen lassen sich mittels MRT-Bildgebung sogar bei bis zu 100 Prozent aller TAVI-Patienten nachweisen. Doch bereits leichte Hirnläsionen können zu erheblichen Beeinträchtigungen der Patienten führen und verursachen zudem hohe Weiterbehandlungskosten im Gesundheitssystem. Präventionsmaßnahmen sind daher in diesem Bereich unabdingbar.

Schlaganfallrisiko minimieren - Protembis

Embolieschutz von Protembis

Der neuartige technologische Ansatz von Protembis minimiert das Schlaganfallrisiko beim Herzklappenersatz oder anderen minimalinvasiven Prozeduren am Herzen. Das ProtEmbo Device besteht aus einem intraaortal implantierbaren Filtersystem, das die Einschwemmung von Emboliepartikeln in das zerebrale Gefäßsystem verhindert. Das Device bietet dem Anwender eine einfache und schnelle Handhabung sowie hervorragende Funktionssicherheit und garantiert zugleich optimalen Schutz vor Schlaganfällen.